Segne diesen Tag

Barmherziger und guter Gott.

Ich danke dir für diesen Morgen. Du lässt mich wieder gesund aufstehen, um diesen neuen Tag zu leben. Segne diesen Tag.

Segne das Werk meiner Hände, damit alles, was ich in die Hand nehme, zum Segen wird.

Segne die Menschen, die mir lieb sind, mit denen ich mich verbunden fühle.

Segne die Menschen, denen ich heute begegnen werde.

Segne die Menschen, denen es heute aus Angst schwer fällt aufzustehen.

Segne die, die nicht aufstehen können, weil sie krank sind.

Segne die Menschen, die mich verletzt haben. Deine segnende Hand begleite auch sie.

So segne diesen Tag und alles, was mir heute widerfährt, damit ich in allem deinen Segen erkenne und erfahre. Amen

Blumenwünsche

Ich wünsche dir die Unverwüstlichkeit, Tatkraft und Lebensfreude, die im Löwenzahn steckt.

Ich wünsche dir die tiefe Verwurzelung einer Ringelblume.

Ich wünsche dir die Geselligkeit des Huflattichs, der nie alleine wächst.

Ich wünsche dir die Lebensfreude und die Kraft der Sonne, die das Johanniskraut in dir wecken kann.

Ich wünsche dir die Hartnäckigkeit der Brennnessel, die als Unkraut gilt und sich zu wehren weiß.

Ich wünsche dir die Beruhigung und Entspannung, die die Melisse und der Baldrian schenken.

Ich wünsche dir Wachstum, Gesundheit und Freude in allem, was wächst und blüht.

Heute und alle Tage.

 

Diese Zeit wird ihre Spuren hinterlassen

in dir

in den anderen

in unserem Verhalten

in unserem Zusammensein

 

Das "immer mehr" ist in die Grenzen gewiesen

 

Kreuzweg

  1. Station: Jesus wird zum Tod verurteilt
    Verurteilen geht manchmal leicht und schnell. Wir stempeln jemanden zum Sündenbock.
    Jesus wird verurteilt, weil er anders redet und handelt als viele Menschen, wird so zum Sündenbock.

  2. Station: Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schulter
    Viele Menschen tragen schwere Lasten. Andere haben sie ihnen aufgeladen, niemand liebt sie, die anderen drücken sie nieder. Sie haben keine Chance.
    Menschen laden Jesus das Kreuz auf, Jesus nimmt es auf sich.

  3. Station: Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz
    Fallen tut weh. Noch mehr weh tut es, wenn ich von anderen fallen gelassen werde, wenn niemand mich mehr wichtig nimmt.
    Das Kreuz ist schwer, der Weg ist hart.  Er spürt: Sie haben mich fallen gelassen, doch auf Gott kann er sich verlassen, das richtet ihn wieder auf.

  4. Station: Jesus begegnet seiner Mutter
    Begegnen – Oft warte ich, dass mir jemand begegnet, wenn ich einsam bin, wenn ich Angst habe oder Schmerzen.
    Auf seinem Weg mit dem Kreuz begegnet Jesus seiner Mutter. Sie ist in seiner Nähe, sie lässt ihn nicht allein.

  5. Station: Simon von Zyrene hilft Jesus das Kreuz tragen
    Mittragen – Jemand braucht Hilfe, auch meine. Manchmal halte ich mich heraus. Oft schaffe ich es nicht, das Kreuz der anderen mitzutragen.
    Simon will vorbeigehen. Aber dann packt er doch zu. Er trägt das Kreuz mit und Jesus lässt sich helfen auf seinem Weg mit dem Kreuz.

  6. Station: Veronika reicht Jesus das Schweißtuch
    Geteiltes Leid ist halbes Leid – sagt man. Es tut gut, wenn jemand mit mir mein Leid teilt. Aber mir fällt es schwer, Leid mit anderen zu teilen.
    Veronika leidet mit, Jesus lässt sie an seinem Leid teilnehmen. Sie reicht Jesus ihr Tuch und wird ihn nie aus den Augen verlieren.

  7. Station: Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz
    Am Boden liegen – Wer keine Kraft mehr hat, fällt, liegt am Boden und sieht kein Ziel mehr. Wer will da nicht aufgeben? Wenn ich nicht mehr kann, traue ich mir nichts mehr zu.
    Auch Jesus fällt. Das Kreuz ist schwer, der Weg hart. Seine Kraft lässt nach, sein Vertrauen auf Gott richtet ihn wieder auf.

  8. Station: Jesus begegnet den weinenden Frauen
    Weinen- wir weinen, wenn wir traurig und enttäuscht sind. Wir weinen weil wir verzweifelt sind, wenn alles sinnlos erscheint.
    Jesus hat die Kraft, die Verzweifelten aufzurichten. ER hilft den Weinenden, auch in ihrem Schmerz Gott zu vertrauen.

  9. Station: Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz
    Zusammenbrechen – es ist schrecklich, wenn jemand alle Kräfte verlassen, wir sind betroffen und hilflos. Wer kann da einfach weitergehen?
    Jesus der andere aufgerichtet hat, ist zusammengebrochen. Das Kreuz ist zu schwer, der Weg zu hart. Gott kann er noch vertrauen. Das richtet ihn auf. Er geht seinen Weg zu Ende.

  10. Station: Jesus wird seiner Kleider beraubt
    Bloßstellen – keine Kleider mehr haben, völlig schutzlos sein, das macht klein und hilflos. Wir schämen uns.
    Jesus ist nichts mehr geblieben. Alles haben sie ihm genommen, das tut weh. Er lässt es geschehen.

  11. Station: Jesus wird ans Kreuz genagelt
    Festnageln – manchmal sind andere viel stärker. Sie bedrohen mich mit ihrer Macht. Sie nehmen mir meine Freiheit nageln mich fest.
    Wie ein Stück Holz nageln Menschen Jesus fest. Sie wollen mächtig sein.

  12. Station: Jesus stirbt am Kreuz
    Sterben – warum werden Menschen ums Leben gebracht? Warum müssen Menschen, die wir lieben – sterben? Warum gibt es o viel sinnlosen Tod?
    Jesus, der Menschen leben hilft, muss so sterben? Wer kann das verstehen? Auch Jesus ringt mit Gott.

  13. Station: Jesus wird vom Kreuz abgenommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt
    Trauern – ein Mensch ist gestorben, wir trauern, weinen und klagen. Der Schmerz ist groß. Es tut sehr weh.
    Jesus ist tot. Seine Mutter und seine Freunde haben ihn verloren. Er war ihre Hoffnung.

  14. Station: Der Leichnam Jesu wird ins Grab gelegt
    Hoffen – Meine Hoffnung soll ich begraben? Wie kann ich ohne Hoffnung leben?
    Mit Jesus ist es nun vorbei. Bleibt nur mehr die Erinnerung.

  15. Station: Gott weckt Jesus von den Toten auf
    Leben – Menschen trauen sich nichts zu und doch bekommen sie Mut; Menschen können nicht miteinander reden und doch finden sie zueinander; Menschen leiden und doch finden sie Sinn.
    Gott, der lebt und Leben schenkt, sprengt die Macht des Todes. Jesus lebt und wir mit ihm.

(Aus: „Du führst mich Religion 3“)

Aschermittwoch

beginn der Fastenzeit

Wir leben dahin und lassen uns von unseren Bedürfnissen leiten. Die Fastenzeit ist eine Zeit, in der ich mich frei machen kann von dem Zwang, jedes Bedürfnis sofort erfüllen zu müssen.

Gott möge uns von allem reinigen, was unsere Seele trübt.

Fasten ist eine Übung in die innere Freiheit zu gelangen.

Ich wünsche uns allen eine gesegnete Fastenzeit

 

Adventkalender für Pfarrzeitung 2019


Sonntag 1. Dezember -Kili: Mein Haus – Begegnung mit mir selber

2. Dankbarkeit
Wir haben immer einen Grund dankbar zu sein-den anderen und dem lieben Gott. Dankbarkeit entlastet, ich brauche nicht alles alleine schaffen.

3. Zu hohe Ansprüche
Wir versetzen uns in Stress, weil wir zu hohe Ansprüche haben, an uns selbst, an andere.
Warum stecke ich mir meine Ziele so hoch? Ich mache heute alles mit Freude und nur so viel, als ich leicht schaffe.

4. Schenk dir selber Licht - sei gut zu dir – bring ans Licht, was in dir -
gib deinem Leben die Chance sich lichtvoll zu entfalten.

5. Nein-Sagen lernen
Verzicht auf die vielen Ersatzbefriedigungen. Jetzt schon Kekse, noch ein Punsch, noch einen Film, noch ein Computerspiel, … Ein klares Stopp zu Dingen, die mich ablenken.
Wenn, dann mache ich etwas mit Genuss und ganz bewusst.

6. Freuen können
Es gibt so viele kleine Dinge, die unser Herz erfreuen können. Die Adventzeit bietet uns viele Möglichkeiten. Über den Nikolaus, eine Winterlandschaft, Kerzen, über ein Lächeln, ein Glas Punsch, ein gutes Buch,….. Ich kann auch anderen eine Freude bereiten.

7. Jeder Mensch ist wertvoll
Mit offenen Augen den Menschen heute begegnen. Jeder Mensch ist wertvoll, von Gott gewollt. Einzigartig. Jeder kann ein Segen für einen anderen sein. Wir sind voneinander abhängig, miteinander verbunden. Nimm das Segensreiche jedes Einzelnen wahr.

Sonntag: 8. Dezember – KILI:
Haus der Maria – Begegnung mit dem Engel und Maria

9. Ein paar Minuten Stille suchen
Bewusst ein paar Minuten der Stille zulassen. Einfach hinhören, in mich hineinhören, einfach da sein. Spüre der Ruhe nach, dem Wohlsein, der Entspannung, dem Frieden.

10. Welche Pläne hast du noch mit mir Gott?
Was soll durch mich Hand und Fuß bekommen, Wirklichkeit werden? Was soll ich in diese Welt tragen?

11. Ein einziges (gutes)Wort kann die Welt verändern, kann meine Welt verändern.

12. In der Natur kommt alles zur Ruhe.
Sie braucht diese Aus-Zeit. Wir können von ihr lernen.

13. Weihrauch – entstanden aus hart gewordene Wunden
Verletzungen, die uns zugefügt wurden hinterlassen Narben/Spuren. Diese Wunden schützen wir.

Verändern sie uns nicht auch? Entsteht nicht Neues daraus?
14. Zurücklehnen - durchatmen - aufatmen

Sonntag: 15. Dezember KILI:
Haus der Elisabeth oder Welt-Haus (sei so frei)

16. Diesen Tag nützen für Dinge die dir gut tun!

17. Nimm dich selbst ernst - dann nehmen dich die anderen auch ernst.

18. In jedem Mitmenschen kann ich Gott begegnen. Wer wird das heute wohl sein? Ich segne meine Begegnungen.

19. Gott möchte Fußfassen in dieser Welt -sich erden und himmeln - einen fixen Platz in meinem Dasein haben.

20. Ein Stern fällt vom Himmel im guten Wort von dir -dem aufmunterndem Zeichen -
der liebevollen Umarmung. Möge eines Tages der ganze Himmel leuchten mit friedvollen Taten.

21. Bin ich in eine Sackgasse geraten mit meinem Leben?
Dann kann ich um Hilfe bitten. Ich brauche mein Leben nicht alleine zu meistern. Gott hat mir Menschen zur Seite gestellt, die sich freuen, wenn ich sie brauche.

Sonntag: 22. Dezember KILI:
Stall/Krippe – Begegnung mit Jesus

23. Ich lege alles in der Krippe ab:
Alles was mich belastet, traurig macht, was mir nicht gelingt, was mir nicht gelungen ist.
Was mir Freude macht, was mich glücklich macht. Was mich begeistert, mich jubeln lässt, mich dankbar sein lässt.

24. Eine heilige Nacht - eine heilsame Nacht - eine Nacht des Heiles, des Alles-ist-gut. Geheilt durchs Leben gehen.

 

LIEBE

 wo die Liebe hinfällt

lässt sie sich nicht verscheuchen
will sie keimen wachsen gedeinen 

die Liebe
ein Kind der Freiheit
tanzt im Raum der Phantasie
trägt kunterbunte Frucht 

Liebe
träumt von Himmeln auf Erden
geht im Garten der Freude spazieren
umarmt der Zeiten Last 

Liebe
genährt durch Achtsamkeit
erhebt das Einerlei zum Fest
will Halt und Sicherheit schüren 

sie
trägt Vergebung im Arm
legt sich zum Glück ins Bett
nimmt das Wohlergehen in die Pflicht 

Liebe
verzaubert mit Wort und Tat
verliert nicht die Geduld
trägt nicht nach 

Ihr Liebenden:
beraucht euch an ihr
webt einen Teppich der Fröhlichkeit
gewährt ihr täglich Platz an eurem Tisch 

lasst Herzenswärme eure Tage umspielen
gießt Leichtigkeit in euer Zusammensein
recht euch den übervollen Liebesbecher 

mein Wunsch an euch:
Gottes Liebe - sein Segen
spanne Flügel über euer Sein

  

Gedanken im Herbst

Du wirst geliebt – du wirst bedingungslos und unendlich geliebt, so wie du bist!

Du bist ein Geschenk – du bist wichtig, wertvoll, einzigartig und liebenswert – an jedem einzelnen Tag deines Lebens.

Erkenne Liebe in allem, was du erlebst, in jedem Menschen, der dir begegnet.

Vertraue darauf, dass es für dich absolut sicher ist, dein Herz zu öffnen und offen zu halten.

Vertraue deiner Intuition. Achte auf dein Bauchgefühl, das dir zeigt, in welche Richtung du gehen sollst.

Nimm dir Zeit für dich, entspanne dich und gönne dir eine Auszeit. Widme dich deinen Lieblingsbeschäftigungen und schenke dir selbst Lebensfreude.

Konzentriere dich in Liebe und in positiver Weise auf das Hier und Jetzt. Denn aus diesem Moment heraus lebst du dein Leben.

Sei in jeder Beziehung ehrlich zu dir selbst, stehe zu dir und deinen Entscheidungen. Orientiere dich nur an deinem eigenen Inneren.

Es ist Zeit für etwas Neues, lass das Alte in deinem Leben gehen. Gib dem Neuen Raum. Öffne deine inneren Türen, dann wird es kommen und mit dir durch dein Leben tanzen.

Du bist es wert, ein Leben in Liebe, Gesundheit, Freude, Wohlstand, Erfüllung und Freundschaft zu führen. Sei es dir wert!

Manche Ziele erreichst du nur mit viel Mut, Ausdauer und einer großen Portion Beharrlichkeit. Wenn dir etwas wichtig ist, schreite weiterhin mutig voran.

Verlasse die eingefahrenen Pfade, sei spontan, gehe ganz neue Wege. Es gibt noch so viele andere Möglichkeiten für dich, das Leben zu erfahren.

Entscheide dich für Glück in all deinen Lebensbereichen. Öffne dich der sprudelnden Lebensfreude, die sich verströmen will und habe Spaß!

Säe Samen der Zuneigung und der Aufmerksamkeit in deiner Umgebung. Berühre andere mit deiner Liebe und entfache damit ihr und dein inneres Licht.

Kehre zurück in deine eigene Mitte, in den Ursprung deines Seins. Spüre dich, so wie du wirklich bist, komme zurück zur Einfachheit. Komme zurück zu dir.

Löse dich von alten Verletzungen, vergib dir und auch deinem Gegenüber, damit du voller Leichtigkeit nach vorne blicken kannst.

Beginne mit dem ersten Schritt, fange einfach an, und werde aktiv. Der Weg, den du gehen möchtest, wird sich mit jedem deiner Schritte vor dir ebnen.

Erlaube dir in deinem Leben an erster Stelle zu stehen. Wenn du gut für dich selbst sorgst, kannst du dich danach auch um andere kümmern.

Zeige dich in deiner ganzen Einzigartigkeit. Lass dein Licht hell und weit strahlen. Trau dich und werde noch sichtbarer für andere.

Dein Körper ist dein Tempel, der es dir hier auf der Erde ermöglicht, deine Träume zu leben. Hege, pflege und liebe ihn dafür jeden Tag.

Beginne jeden deiner Tage mit Gefühlen voller Liebe, Freude und positiven Erwartungen. Beende deinen Tag voller Dankbarkeit und Wertschätzung für deine Erlebnisse.

Folge dem, was dich glücklich macht, was dein Herz zum Strahlen bringt und du wirst erfolgreich sein.

Siehe und fühle, wie reich du bist und sei dankbar für all die vermeintlich selbstverständlichen kleinen und großen Dinge, Menschen und Umstände in deinem Leben.

Achte darauf, dass deine Worte herzlich und positiv formuliert sind. Die Energie deiner Worte hat große Macht und kann dich und andere Menschen in Liebe unterstützen.

Lass los, folge dem Fluss des Lebens und öffne dich der Leichtigkeit in deinem Leben.

Um Liebe, Licht, Freude, Gesundheit und Fülle in deinem Leben zu vermehren, richte deinen Fokus jeden Tag bewusst auf all die wundervollen Dinge, die sich bereits in deinem Leben befinden.

Schaffe einen Ausgleich zwischen Geben und Annehmen. Achte darauf, dass es dir gut geht, und erlaube dir, auch Hilfe von anderen anzunehmen.

Entfache dein inneres Feuer und lasse deine Begeisterung und Leidenschaft wieder erwachen.

Ziehe dich eine Weile aus dem Alltagsleben zurück und suche die Stille.

 

Das Leben zum Klingen bringen

"Gott, du schufst meine Stimme,

du hast wundervolle Melodien in den Köpfen der Menschen entstehen lassen.

Du bringst meine Seele immer wieder zum Singen und Schwingen.

Dafür danke ich dir aus tiefster Seele!"

 

vertraue der Kraft in dir

+ sei behutsam auf dem Weg zu dir selbst und achtsam mit dir selbst.

+ lass dich gehen im Zauber deiner Tage, selbstversunken sein wie ein Kind.

+ lass dieses Kind in dir zu, wenn es dir zuflüstert: du darfst verrückt sein, du darfst träumen, du darfst spielen, du darfst lachen und auch weinen.

Sei albern, sei unberechenbar, sei übermütig.

Lass alles schwingen, was in dir ist, was aus dir hervorsteigt und sich zeigen will.

+ du bist vielseitig und reich. Geschaffen von deinem Schöpfer, gestaltet vom Leben und seinen Erfahrungen.

+ lerne unterscheiden, zwischen der eigenen Stimme und den Wünschen anderer, in dir verinnerlicht.

+ vertraue der Kraft in dir. Nimm dich an, jeden Tag neu!

 

 Das Kreuz tragen helfen

Das Bedenken und Betrachten des Kreuzweges kann das ganze Jahr über Kraft und Zuversicht schenken – nicht nur jetzt in der Fastenzeit. In jedem Leben gibt es Momente die voller Leid sind und in denen die Hoffnung im Keim erstickt zu werden droht. Der Kreuzweg kann immer wieder neu daran erinnern, dass Gott uns auch in den schwersten Situationen nahe ist, dass er uns Menschen zur Seite stellt, die uns vielleicht ein Tuch reichen, um den Schweiß abzuwischen – oder ganz konkret mit anpacken und das Kreuz tragen helfen.

 

mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Wo bist du, wenn ich dich ganz dringend brauche,

wenn deinen Beistand von Nöten?

Ich klage dir mein Leid,

aber wo bist du, jetzt wo ich dich so dringend brauche?

Ich schreie zum Himmel, zeigt dich endlich,

du aber schweigst, lässt mich in meinem Kummer ganz allein.

Der Herr spricht durch dich: Ich bin für dich da. Ich steh dir bei. Ich lasse dich nicht allein. Nimm meinen wärmenden Arm. Halte dich fest an mir.

 

Der Frieden des Herrn leite und begleite dich,

er sei spürbar und erkennbar in deinen Worten,

in deinem Denken und Fühlen.

Der Frieden des Herrn lasse dich zum Segen werden.

 

Mögest du in Zufriedenheit wissen, dass du ein Kind Gottes bist.

Lass diese Gewissheit mit tiefen Atemzügen bis in deine Knochen dringen und dort ihren Platz finden.

Erlaube deiner Seele die Freiheit zu singen, zu tanzen, zu loben und preisen und zu lieben.

All dies ist da für jeden und jede von uns. (Teresa von Avila)

 

Zeichen der Liebe will ich hinterlassen, gestern, heute, morgen.

Zeichen der Liebe will ich hinterlassen, wenn ich mit meinem Nächsten spreche,

wenn ich die Hand eines Trauernden nehme,

wenn ich einem Leidtragenden zuhöre,

wenn ich lache mit einem, der sich freut,

Zeichen der Liebe sind oft sehr klein:

Ein Lächeln, ein Händedruck, ein aufmerksames Ohr, ein mitfühlendes Herz.

Zeichen der Liebe sind mir gegeben durch eine Liebe, die mein Denken weiter macht und öffnet.

Eine Liebe, die durch mich spricht, wenn ich Zeichen der Liebe hinterlasse.

Zeichen der Liebe hat Gott in mir hinterlassen, ganz am Anfang meines Lebens, als Gott JA sagte zu mir, noch bevor ich anderen Menschen begegnen konnte.

Zeichen der Liebe kann ich hinterlassen, weil ich selbst im Segen der Liebe Gottes getragen bin. (Verfasser unbekannt)