Schreiben ist für mich das Salz der Suppe des täglichen Lebens

Ich bin verheiratet und habe drei erwachsene Kinder, sowie drei Enkelkinder. Ich wohne in Neumarkt/M und war jahrzehntelang in Freistadt als Religionspädagogin tätig.

Dort haben ich den Kindern die heiß geliebten Petergeschichten erzählt. Bis mich eines Tages ein Kind bat, diese Geschichten doch aufzuschreiben, damit sie nachgelesen werden können. Ein Bruchteil davon sind in dem Buch „Petergeschichten" enthalten. Ich liebe Kinder. Es fasziniert mich, wie aufmerksam sie zuhören können, wie sie bei den Geschichten mitleben.

Elfriede schreibend

Inzwischen ist das Schreiben für mich das Salz in der Suppe des täglichen Lebens.

Ich versuche schreibend mein Leben zu bewältigen.

Meine Phantasie ist mir eine unerschöpfliche Quelle aus der ich jederzeit trinken kann und dies auch, wenn die Zeit es mir erlaubt, genüsslich tue. So gibt es inzwischen den Roman "Das Lieben gerlernt- Maria Magdalena" und zwei Bücher mit Advent- und Weihnachtsgeschichten.

Der Advent ist für mich jedes Jahr eine sehr fruchtbare, produktive Zeit. Die besondere Stimmung dieser Tage, der Rückzug an den langen dunklen Abenden - bringen in mir vieles zum Vorschein, das sich in Geschichten niederschlägt. Ich genieße diese Zeit der Besinnung.

Ich freue mich aber auch, wenn ich zu Lesungen im Advent eingeladen werde. Offene Herzen, aufnahmebereite Gemüter, nachdenkliche Menschen. Gefühlvolle Musik, aufatmen, durchatmen, zur Ruhe kommen. Die Sehnsucht der Menschen nach Frieden, Harmonie, Liebe, Angenommensein darf leben und bekommt in diesen besonderen Stunden Nahrung.

Ich schreibe auch sehr gerne lustige Geschichten. Erzählungen, die mir das Leben zuträgt. Die durch ein Wort ausgelöst werden. Die ich erlebe, die mir erzählt werden. Manchmal schleicht sich auch ein Märchen über die Hügel herein. Ob Lustiges oder Besinnliches, dies in Lesungen darzubieten, macht mir großen Spaß.

Mit großer Begeisterung besuche ich die monatlichen Treffen unserer Schreibwerkstatt Promotheus. Dort kann ich meine Texte und Kurzgeschichten am Erstpublikum ausprobieren.

Als vielseitig interessierte Frau engagiere ich mich auch in der Pfarre Neumarkt als Gestalterin vom Totengebet, als Wortgottesdienstleiterin, als Lektorin, als Kommunionspenderin, als Mitsängerin im NeuChorMarkt und beim Chor „Extraklang“. Ich lebe gern in Neumarkt, in dieser Nachbarschaft, in dieser Heimat. Ich fühle mich in unserem Haus sehr wohl, genieße den Garten, die Natur. Ich bewege mich sehr gerne. Freu mich über Begegnungen mit liebenswerten Menschen und schätze gute Gespräche mit meinen Freunden.

Ich glaube, dass ich gut zuhören kann. Dass ich mitfühlend bin und offen für das, was das Leben für mich bereit hält.

Das Leben hat mich zu der geformt, die ich heute bin. Ich bin dankbar dafür!